Erotische Philosophie

 

Eine erste Auswahl an Bildern und Texten

 

Landschaft? Körper? Körperlandschaft?
Gibt es objektive Wahrnehmung? - Und wenn ja, ist sie relevant? - Ist das Wesentliche an unserer Wahrnehmung nicht vor allem das, was wir wahr nehmen? Mithin das, was wir ergreifen, begreifen mit Hand, Herz und Hirn? Unsere Deutungen, Interpretationen von uns und der Welt? - Dann könnten wir andere und deren Interpretationen von Welt nur verstehen, wenn wir unseren Standpunkt wechseln, uns kurz dorthin stellen, wo sie stehen, denselben Ausschnitt fokussieren und ihre Deutung des Wahrgenommenen nachvollziehen
? Müssten wir dafür aber nicht mit ihren Augen, durch ihre Brille sehen lernen? - Und wie soll das gehen? Mit Zuwendung? Könnte das irgendetwas mit dem Abenteuer 'Liebe' zu tun haben?

 

 

Körper und Landschaft sind eins

 

Sinnlichkeit ist bewusster Genuss der Sinnes-Täuschung

 

Sinnlichkeit ist Liebe, die in die Wahrnehmbarkeit tritt

 

Schönheit ist die Vereinigung mit dem Geschauten

 

Der Kern des Selbst leuchtet durch alle Masken des Ichs

 

Kunst beginnt dort, wo die Zweck-Sprache endet

 



Mater - Materia: Was die materielle Welt adelt, ist nicht ihre Messbarkeit, sondern ihre Weiblichkeit

 

 

Wo die Relationen fehlen, beginnt das Reich der Phantasie

 

Wir nehmen immer nur einen Ausschnitt des Ganzen wahr

 

Licht allein schafft keine Struktur. Wahrnehmung braucht den Schatten.

 

Mikrokosmos = Makrokosmos

 

Das Licht aufnehmen - und als Verwandeltes weitergeben

 

 

Wellen - Grundmuster des Lebens

 

Hinter den Unterschieden das Gemeinsame entdecken

 

 

Hingabe an das uns Tragende

 

 

Dein Körper ist das Blatt, auf das dein Geist den Text schreibt, den deine Seele rezitiert

 

 

Im Wahrnehmen steckt ein Nehmen, ein Annehmen im doppelten Sinne

Die Kunst des Sehens besteht im Weglassen

 


Die Ränder der Traumwelt sind unscharf

 

Wer das Kalte, Kantige kennt, kann das Warme, Weiche erkennen

 

Die Wildkatze ist autonom - und doch eins mit ihrem Lebensraum

 

Die Natur der Sinnlichkeit ist Überfluss

 

Selbstreflexion beginnt mit dem Blick in den Spiegel:

Die Welt ist mein Spiegel - mein Spiegel ist die Welt

 

 

 

 

Meditation führt nicht weg von der Welt, sondern in ihre Mitte hinein

 


Einssein mit der Welt ist so tiefe Sinnlichkeit, dass wir über sie hinausgelangen